Schiller trifft Menelik – Reisebericht zur ersten Schülerreise nach Addis Abeba

Zwölf Gymnasiasten der Leipziger Friedrich-Schiller-Schule waren vom 01.-11.10.2015 in Äthiopien unterwegs. Es war das erste Mal innerhalb der Schulpartnerschaft, dass eine Schülergruppe nach Addis Abeba reiste, um Gleichaltrige zu treffen und sich vor Ort auszutauschen. Begleitet wurden sie von der Vorsitzenden des Städtepartnerschaftsvereins Frau Sophie Ebert und ihrer Lehrerin Frau Simone Walther. Sie schrieben im Blog auf LVZ-online.de regelmäßig und spannend über ihre Tageserlebnisse. Ein schöner Überblick auch hier im Bericht.

Auf Trekkingtour in den Semien Mountains: Zweite Laufreise (20.-30.11.2013)

Die Pflanzen werden Red Hot Poker genanntVier Jahre nach unserer Premiere beim Great Ethiopian Run packen wir die Chance beim Schopf und begeben uns wieder mit den Laufschuhen nach Addis Abeba. Diesmal sind zehn Sportler dabei, die sich auf den Asphalt der äthiopischen Hauptstadt wagen. Angesagte Trikotfarbe für alle Starter gelb! Jetzt fehlt uns Leipzigern nur noch ein rotes T-Shirt, um die äthiopische Trikolore vollständig zu haben. Selbstverständlich auch ein Besuch in den Menelik-Partnerschulen (siehe Blog). Hier übergeben wir an die Bibliothekare je einen fünfbändigen "Weltatlas der Kontinente" in Braille (Englisch) - goldwert besonders für blinde und sehschwache Schüler (Etagegne Assefa - Teil 1). Nach knapp einer Woche verlassen wir Addis und fliegen nach Norden ins Semien-Gebirge (Matthias Rottenbach - Teil 2).

Auf Entdeckung bei "Meneliks": Zweite Bürgerreise (06.-15.10.2011)

tl_files/laa/bilder/buergerreisen/speicherkarte 118.jpgAls im März 2010 die Oberbürgermeister von Leipzig und Addis Abeba die Städtepartnerschaft auf unbefristete Dauer verlängerten, stand schnell fest: Es muss die zweite Bürgerreise geben! Im Oktober 2011 gingen zwanzig begeisterte Leipziger auf Äthiopientour, darunter zwei Schülerinnen und vier Schüler der Friedrich Schiller Schule (Tagebuch im Blog auf LVZ-Online) sowie zwei Mitglieder der Leipziger Kirchgemeinde St. Thomas. Neben den Besuchen der Menelik II-Partnerschulen und einem Volleyballturnier gab es Einladungen ins Addiser Rathaus und in die Deutsche Botschaft. Auch ein Gottesdienst in der äthiopisch-evangelischen Mekane Yesus-Kirche von Nefas Silk Lafto, damals Partnergemeinde der Thomaskirche, stand auf dem Programm (Bericht Teil 1). Eine Überlandfahrt zu den Kraterseen um Debre Zeyt und Flüge zu den Felsenkirchen von Lalibela und in die Königsstadt Gondar rundeten die eindrucksvolle Reise ab (Bericht Teil 2). Und uns sowie Leipzigs Grünen-Stadträtin und Vereinsmitglied Katharina Krefft beschäftigte die brennende Frage: Woher kommt der Leipziger? Die Oromia Kaffee-Kooperative

Zu Gast bei Haile Gebrselassie: Erste Laufreise (18.-27.11.2009)

Voller Stolz im Ziel am Meskal PlatzZum fünfjährigen Bestehen der Städtepartnerschaft 2009 gab sich Äthiopiens Marathonlegende Haile Gebrselassie im September die Ehre, mit Hunderten Leipzigern eine "Meile der Freundschaft" durch die Innenstadt zu laufen. Als Dankeschön fuhren zwanzig Leipziger (Bericht in LAUFZEIT) zwei Monate später zum Great Ethiopian Run in die Partnerstadt, um diese auf der 10-Kilometer-Strecke "laufend" zu erkunden. Schon Tage zuvor hatten sie fleißig trainiert, um sich an die dünne Höhenluft 2.500 m über N.N. zu gewöhnen. Dass Great Ethiopian Run-Gründer Haile die Gäste später in seine Residenz einlud, wird allen unvergessen bleiben - wie auch die Malaktion des Leipziger Künstlers Michael Fischer-Art im Hof der Sefere Selam-Schule.

Mit Bürgermeister Müller unterwegs: Erste Bürgerreise (28.09.-08.10.2007)

Fünf Jahre nach der Gründung des Städtepartnerschaftsvereins hoben dieser und die Stadt Leipzig die Idee einer Bürgerreise (Bericht) aus der Taufe. Sie führte 26 Leipzigerinnen und Leipziger im Herbst 2007 nach Addis Abeba. Kurz nach der äthiopischen Millenniumsfeier am 12. September empfing die Partnerstadt ihre Gäste mit besonderer Herzlichkeit. Die Leipziger Bürger mit dem Ersten Bürgermeister Andreas Müller an der Spitze hatten den Masterplan für den "Zoo der Zukunft" in Addis Abeba im Gepäck. Bei einem Besuch im alten Gehege konnten sich die Leipziger überzeugen, dass der stolze "Löwe von Juda" - das äthiopische Wappentier - noch unter keineswegs artgerechter Haltung leben kann. Zu einem Höhepunkt der Reise gestaltete sich die Unterzeichnung der Schulpartnerschaft zwischen dem Leipziger Schiller-Gymnasium und der Menelik-II-High-School sowie die Übergabe einer Spende für den Bau von Schulmöbeln. Zur Reisegruppe gehörten fünf Schülerinnen des Gymnasiums. Lesen Sie im Reisetagebuch!